GV 2018

Protokoll der 2. ordentlichen Generalversammlung der Aktion Rhy

Download des Protokolls (PDF)

Donnerstag, 05. April 2018
Restaurant Schützenhaus, 19 Uhr
Grosser Saal im ersten Stock

Traktanden

Begrüssung
Der Präsident René Uhlmann dankt allen Beteiligten für ihr Engagement im vergangenen Jahr, insbesonders im erfolgreichen Abstimmungskampf für unsere fifty-fifty-Initiative. Ulmi freut sich über die zahlreichen Anwesenden.

Entschuldigungen
Dill Lerch, Simon Sepan, Martha Stamm, Werner Oechslin, Franz Böhni, Barbara Wirz, Lizzi Wirz, Peter Preisig, Dani Leu und Karin Ulrich haben sich für den heutigen Abend entschuldigt.
40 Teilnehmende sind im Schützenhaus versammelt.

Protokoll der letzten GV vom 06. März 2017
Das Protokoll wird durch Akklamation genehmigt und dem Autoren verdankt.

Jahresbericht
Der Jahresbericht ist mit der Einladung versandt worden. Stefan erkundigt sich spezifisch zum Normkontrollverfahren; Beat Keller, unser Hausjurist, wird im Verlaufe der GV darauf noch eingehen. Der Jahresbericht wird ebenfalls mit Akklamation verdankt und zur Kenntnis genommen. Er liegt diesem Protokoll bei.

Rechnung
Dani Böhringer erläutert die Rechnung und die Bilanz des vergangenen Rechnungsjahres. Die Unterlagen liegen dem Protokoll bei. Unterdessen ist der Kontostand -dank der Mitgliederbeiträge 2018- bereits wieder auf über 11’000 Franken angewachsen. Wir sind also finanziell gut gebettet und mindestens für kleinere Aktionen durchaus kampagnefähig. Ein Budget für das Jahr 2018 wurde mangels konkreter Vorhaben nicht erstellt. Bernhard Egli verliest den Revisionsbericht. Die Rechnung wird genehmigt, der Vorstand ist somit entlastet.

Wahlen
5 neue Vorstandsmitglieder (die alle von mir mehr oder weniger offensichtlich überredet wurden…) stellen sich auf sympathische Art und Weise vor: Oriana Zehnder, Hanna Engelhart, Ursina Wiesmann, Linus Bänteli und Thomas Kind. Sie werden mit einem herzlichen Applaus gewählt; endlich ist der Vorstand deutlich weiblicher und jünger. Ziel ist mittelfristig den Generationenwechsel zu vollziehen und den neuen Vorstansmitgliedern solange Support zu geben, wie sie dies wünschen. Ulmi wird als Präsident von Paul (zum letzten Mal…) vorgeschlagen; er wird mit Akklamation gewählt und ist „gerührt“. Der bisherige Vorstand (Dani Böhringer, Paul Engelhart, Reto Coutalides, Hansueli Alder und Christoph Schmutz) wird in globo für ein weiteres Jahr gewählt. Ebenfalls einstimmig gewählt werden die beiden Revisoren Bernhard Egli und Werner Oechslin.

Ausichten / Aktivitäten
Dani Böhringer berichtet über den Stachelkurs: Der Kurs mit 18 Teilnehmenden und 6 Weidlingen war im letzten Jahr (und ist auch in diesem Jahr…) voll ausgebucht. Knapp 12 Kursleiter machen einen hervorragenden Job; die Resonanz ist rundum gut.
Reto Coutalides berichtet etwas zum Projekt Weidlingsteilet: Die Idee dahinter ist eine Form von „Mobility“ für Weidlinge. (Weidling-Sharing- Internetplattform). Verschiedene Zielgruppen haben wir im Auge: Vereine, die einen Weidling besitzen aber auch Privatpersonen. Bis im Sommer 2018 sollen weitere Sondierungsgespräche stattfinden. Sportliches Ziel wäre eine Versuchsphase ab Saison 2019. Für eine mögliche Internet-Plattform sind zwei Varianten im Gespräch. Eine kleine Diskussion zum Thema Finanzierung, Zugänglichkeit, etc. folgt. Den Rhein sollten wir auch in Richtung Eglisau weiterdenken (Bernhard Egli). Eine motorfreie Woche -nach dem Ende der URH-Rheinschiffahrtssaison- ist eine weitere Idee, diesmal von Stefan Hofstetter. Ein Weidlingsfestival mit Wettstacheln und Figurenkür unter der Diessenhofener -Brücke wird ebenfalls von Stefan angeregt. Anderen schwebt doch eher ein „Slow-Down“- Anlass auf dem Rhein vor. Aktion Rhy-Plaketten an den Weidlingen und den Pfosten sollen unseren Brand übers Jahr weiterverbreiten – dies eine Idee von Peter Albrecht. (Diese ACS-like Aktion scheint mir eher eine schräge Idee…) Floh will alle Stachelkurs-Teilnehmende mit einem Gratis-T-Shirt der Aktion Rhy ausstatten; dies ist bereits so Praxis…

Varia
Die Homepage kommt -von Emil Schneider gestaltet- frisch und aktuell daher.

Kulturhappen
Fredy Leutert erläutert in einem interessanten Vortrag den Rechtsgut-Konflikt zwischen Naturschutz- und Erholungsraum im Schaaren. Dies auch mit spannenden historischen Bezügen. Die fundierten Kenntnisse des Biologen zu Flora und Fauna dieses einmaligen Gebietes haben die Versammlung beeindruckt. Weil Fredy akkut an Heiserkeit gelitten hat, kam die Diskussion verständlicherweise zu kurz.

Der Protokollant
Christoph Schmutz
Schaffhausen, den 05. April 2018

 


Aktion Rhy Jahresbericht 2017/2018

Bereits Anfang Jahr war der Vorstand der Aktion Rhy sowie eine Strategie-Gruppe an den Vorbereitungen für den Abstimmungskampf. Nachdem der Grosse Stadtrat keinen Gegenvorschlag zur Initiative „Bootsliegeplätze fifty-fifty – für Ruhe und Erholung auf dem Rhein“ ausgearbeitet hatte (was unter Umständen eine Spaltung der Aktion Rhy zur Folge gehabt hätte), war der Weg frei für uns, sich voll zu engagieren. Der Vorstand wurde verstärkt durch die beiden Aktivisten Andi Kunz und Simon Sepan, wobei vor allem letzterer als Koordinator der verschiedenen Aktivitäten hervorragende Arbeit leistete. Lobende Erwähnung verdient auch Grafiker Stefan Kiss, der die grafische Gestaltung der Kampagne perfekt meisterte, sowie auch Peter Peps Pfister, der zu den heiss begehrten Plakaten die Rhein-Aufnahmen beisteuerte.

An vier Samstagmorgen schliesslich waren wir mit einem Stand in der Altstadt präsent, wo wir nicht nur unsere Sache vertraten, sondern auch mit Abstimmungsflyern und Gadgets für unsere Sache warben. Ebenso präsent waren wir in der schaffhauser az und den Schaffhauser Nachrichten mit Inseraten sowie einem grossen Namensinserat. In den Leserbriefspalten gab es nur wenige, die einen ablehnenden Standpunkt zu unserer Initiative vertraten.

Das Resultat vom 24. September 2017 – 61 Prozent Ja-Stimmen zur fifty-fifty-Initiative – hatte wohl kaum jemand in dieser Deutlichkeit erwartet, entsprechend gross war die Freude bei uns und uns Gleichgesinnten.

Einen erfreulichen Aspekt finanzieller Art hatte die Geschichte schliesslich auch: Die Aktion Rhy hatte zu Beginn des Jahres 2016 ein Normenkontrollverfahren initiiert, welches uns einen Vorschuss von 3’000 Franken kostete. Wegen des Abstimmungsresultats musste das Verfahren nicht durch-, bzw. nicht mehr weitergeführt werden, sodass das involvierte Obergericht 2400 Franken zurückbezahlte. Und auch die Stadt Schaffhausen musste sich, auf Antrag unseres Anwalts Beat Keller, an den Anwaltskosten der Aktion Rhy beteiligen.

Mit der Abstimmung vom 24. September hatten wir unser Hauptziel erreicht. Zur Zeit liegen keine drängenden Probleme vor, derer man sich annehmen müsste, aber natürlich wollen wir – wir alle! – wachsam bleiben.

Im Sinne unserer Vereinsziele bleiben wir jedoch an zwei Themen dran: Auch dieses Jahr wird wieder ein Stachelkurs unter der Leitung von Dani Böhringer durchgeführt. Im vergangenen Jahr war der Kurs – mit 18 Absolventen – ausgebucht und stiess auf eine sehr gute Resonanz.

Ebenso soll auch das Projekt „Weidlingsteilet“, das von Reto Coutalides initiiert wurde, weiterverfolgt werden.

Februar 2018 René Uhlmann